(seit 2011 - Weltnaturerbe)
Das über 1.000 km südlich von Tokyo gelegene Ogasawara-Archipel besteht aus etwa 30 subtropischen Inseln vulkanischen Ursprungs, die niemals mit dem Festland verbunden waren. Geboren aus Feuer und Lava nennt man sie auch das „Galapagos Asiens“, denn vergleichbar mit den weltbekannten Inseln vor Südamerika gibt es auch hier über 100 seltene, rein endemische Pflanzen und 14 Tierarten, zu denen zum Beispiel der Ogasawara-Honigfresser gehört. Wer die circa 25-stündige Fahrt mit der Fähre von Tokyo auf sich nimmt, dem stehen erstklassige Naturerlebnisse bevor wie Wal- und Delfinbeobachtungen, Tauchen, Schnorcheln, Kayaking, Vogelbeobachtung und Wandern. Auf den Inseln gibt es keinen Flughafen. Die Inseln gliedern sich in drei Inselketten, sowie drei einzelne Inseln mit einer Gesamtausdehnung von 400 km in Nord-Süd-Ausrichtung. Entstanden sind die Inseln vor etwa 48 Millionen Jahren durch die Tektonik der philippinischen und der pazifischen Platte und der dadurch ausgelösten vulkanischen Aktivität. Nur zwei der Inseln, die zur Präfektur Tokyo gehören, sind überhaupt bewohnt, etwa 2400 Einwohner leben auf Chichijima und Hahajima. Neben der japanisch-stämmigen Bevölkerung finden sich hier auch Nachfahren von europäischen Walfängern, die in früheren Jahrhunderten auf den Inseln einen Stützpunkt errichtet hatten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ogasawara Islands Nature Information Center.

