Das Rezept für Koyadofu wird schon seit der Antike weitergegeben. Dazu wird Tofu eingefroren, um ihm Wasser zu entziehen, und dann getrocknet. Er ist eine unentbehrliche Zutat für Shojin-ryori (traditionelles Gericht der buddhistischen Mönche). Manche sagen, das ‚koya’ in Koyadofu käme von der Berggruppe Koya-san in Wakayama, einem historischen Standort buddhistischer Tempel. Außerdem wird der Tofu Koridofu genannt, weil er durch Einfrieren zubereitet wird (kooraseru). Das Entziehen des Wassers bewirkt eine einzigartige Konsistenz und einen einfachen Geschmack, den man bei normalem Tofu nicht erreichen kann. Und da er sehr nahrhaft und leicht verdaulich ist, ist er bei der japanischen Bevölkerung sehr beliebt. Wenn gefriergetrockneter Tofu gekocht wird, saugt er viel Suppe auf, wird saftig und bekommt einen aromatischen Geschmack.